Wie du Risse in den Pfotenballen deines Hundes vermeidest
Die Pfotenballen gehören zu den Körperstellen, die täglich am meisten beansprucht werden. Jeder Spaziergang, jeder Lauf und jedes Spiel bedeuten eine ständige Belastung, die mit der Zeit zu Trockenheit und der Bildung von Rissen führen kann.
Obwohl viele Menschen erst handeln, wenn bereits eine Verletzung vorliegt, ist die beste Lösung immer die Vorbeugung. Gesunde Pfotenballen zu erhalten ist wesentlich einfacher, als beschädigte Pfoten wieder zu heilen.
Mit ein paar kleinen Gewohnheiten kannst du das Risiko für Risse verringern und das Wohlbefinden deines Hundes das ganze Jahr über verbessern.
Warum entstehen Risse?
Risse entstehen meist, wenn die Haut an Feuchtigkeit und Elastizität verliert.
Beim Laufen muss die verhärtete Haut tausende kleine Stöße abfangen, die schließlich zu Rissen führen.
Zu den häufigsten Ursachen gehören:
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Mangelnde Feuchtigkeit.
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Laufen auf heißem Asphalt.
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Sehr raue Untergründe.
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Schnee und Eis.
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Im Winter verwendetes Streusalz.
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Zu lange Spaziergänge.
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Altersbedingter Verschleiß.
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Intensive körperliche Aktivität.
In den meisten Fällen lassen sie sich durch eine grundlegende Pflegeroutine vermeiden.
Überprüfe die Pfoten regelmäßig
Eine der besten Möglichkeiten, Probleme zu vermeiden, ist die Beobachtung der Ballen nach dem Spaziergang.
Das erfordert nicht viel Zeit.
Prüfe einfach, ob Folgendes vorhanden ist:
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Schnitte.
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Steine.
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Grannen.
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Risse.
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Rötungen.
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Schmutzreste.
Eine kleine Verletzung rechtzeitig zu erkennen, verhindert, dass sie zu einem größeren Problem wird.
Halte die Pfotenballen hydratisiert
Feuchtigkeitspflege ist die wichtigste Maßnahme.
Wenn die Haut ihre Elastizität bewahrt, verträgt sie die tägliche Beanspruchung viel besser.
Das Auftragen eines speziellen Balsams hilft dabei:
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Die natürliche Feuchtigkeit zu bewahren.
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Trockenheit zu reduzieren.
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Die Entstehung von Rissen zu verhindern.
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Die Flexibilität der Haut zu verbessern.
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Vor Reibung zu schützen.
Eine regelmäßige Anwendung erzielt meist bessere Ergebnisse als die Verwendung großer Mengen erst bei auftretenden Problemen.
Vermeide Asphalt während der heißesten Tageszeiten
Im Sommer kann der Boden sehr hohe Temperaturen erreichen.
Wann immer möglich:
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Gehe früh spazieren.
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Vermeide die Mittagshitze.
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Suche nach Gras- oder Erdböden.
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Nimm bei Spaziergängen Wasser mit.
Diese kleinen Maßnahmen helfen, die Abnutzung der Ballen zu reduzieren.
Pflege die Pfoten auch im Winter
Kälte trocknet die Haut ebenfalls aus.
Nach Spaziergängen im Schnee oder auf gestreuten Straßen ist es ratsam:
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Die Pfoten zu reinigen.
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Sie vollständig zu trocknen.
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Die Ballen zu untersuchen.
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Bei Bedarf ein Feuchtigkeitsprodukt aufzutragen.
Vermeide Überanstrengung
Wenn dein Hund nicht an lange Wanderungen gewöhnt ist, steigere die Aktivität schrittweise.
Die Ballen müssen sich ebenfalls an die Belastung anpassen.
Der Übergang von kurzen Spaziergängen zu stundenlangen Touren kann kleine Verletzungen begünstigen.
Halte die Krallen in gutem Zustand
Zu lange Krallen verändern die Art und Weise, wie der Hund beim Laufen auftritt.
Dies führt zu einer falschen Gewichtsverteilung und erhöht den Druck auf bestimmte Bereiche der Ballen.
Die regelmäßige Kontrolle der Krallen gehört ebenfalls zur Pfotenpflege.
Ernährung und Hydratation
Eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr tragen ebenfalls zum guten Zustand der Haut bei.
Obwohl die Ballen einer starken äußeren Belastung ausgesetzt sind, hilft ein guter Allgemeinzustand, sie stark und flexibel zu halten.
Warnsignale
Auch bei einer guten Pflegeroutine solltest du aufmerksam sein, wenn du Folgendes bemerkst:
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Tiefe Risse.
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Blutungen.
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Entzündungen.
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Humpeln.
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Schmerzen beim Gehen.
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Üblen Geruch.
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Absonderungen.
In diesen Fällen ist ein Besuch beim Tierarzt empfehlenswert.
Fehler, die Risse begünstigen
Einige Gewohnheiten erhöhen das Verletzungsrisiko.
Die häufigsten sind:
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Laufen auf sehr heißem Asphalt.
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Die Pfoten nicht kontrollieren.
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Auf das Auftreten eines Risses warten, um mit der Feuchtigkeitspflege zu beginnen.
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Die Ballen nach einem Ausflug nicht reinigen.
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Denken, dass sie nur im Sommer Pflege benötigen.
Häufige Fragen
Kann man alle Risse vermeiden?
Nicht immer, aber eine gute Pflegeroutine reduziert das Risiko erheblich.
Wie oft sollte ich die Pfotenballen kontrollieren?
Am besten nach langen Spaziergängen und mindestens mehrmals pro Woche.
Verursacht Kälte auch Risse?
Ja. Schnee, Eis und Streusalz trocknen die Haut aus und begünstigen die Entstehung kleiner Risse.
Ist Vorsorge besser als Nachsorge?
Definitiv. Hydratisierte und geschützte Pfotenballen zu erhalten, verhindert die meisten gängigen Probleme.
Fazit
Risse in den Pfotenballen lassen sich in vielen Fällen durch einfache Pflegemaßnahmen vermeiden. Die Pfoten zu kontrollieren, für Feuchtigkeit zu sorgen und die Spaziergänge an den Bodenbelag anzupassen, hilft dabei, die Ballen stark und widerstandsfähig zu halten.
Ein paar Minuten in diese Pflege zu investieren, verbessert nicht nur die Gesundheit der Pfoten, sondern lässt deinen Hund jeden Spaziergang mit mehr Komfort genießen.